Praxistipps Videokonferenz

Hallo und herzlich willkommen. Auf dieser Seite erhälst Du Tipps für Videokonferenzen und Livestreamen von Veranstaltungen. Sie sind zum Selbstlernen gedacht und ein Wissenspeicher, der sich weiter verändert und entwickelt.
Viele der Techniken und Geräte hat die Volkshochschule des Landkreises Fulda selbst ausprobiert und genutzt. Eine Nennung von technischen Geräten oder Software wird in keiner Weise vergütet und ist als Weitergabe von Erfahrungen und Wissen im Bildungskontext zu sehen.

Technischer Stand dieses Tutorials ist Dezember 2020.


Viel Erfolg!


Bild: Stefan Will




Inhaltsverzeichnis

Geräte zur Teilnahme an einer Videokonferenz
Audio
Video
Licht
Raum und Hintergrund
Software
Allgemeine Hinweise zu Videokonferenzen (Checkliste)


Alle Themen beginnen mit einfachen Hinweisen und Tipps und werden im Verlauf immer komplexer.





Geräte zur Teilnahme an einer Videokonferenz

Du kannst mit einem PC, Tablet oder Smartphone an einer Videokonferenz teilnehmen. Mit einem PC oder Mac gibt es die Wahl zwischen dem Browser oder meistens einer App für die jeweilige Videokonferenzsoftware.
Die App muss zuvor heruntergeladen und installiert werden. Bei der Wahl des Browsers solltest Du aus technischen Gründen auf Chrome setzen. Meistens möchte die Videokonferenzsoftware ein Plug-in installieren. Dies ist aus technischer Sicht zu empfehlen.

Auf Tablets und Smartphones ist die vorherige Installation einer passenden App zwangsweise notwendig. Eine Teilnahme im Browser funktioniert nur in wenigen technischen Konstellationen.

Als Host/Gastgeber ist es sinnvoller mit einem PC/Mac die Videokonferenz oder das Event zu veranstalten. Freigabe von Bildschirminhalten, Präsentationen, Beobachtung des Chats, Vergabe von Rollen und Rechten sowie Hereinlassen von Teilnehmenden aus dem Warteraum sind zum Beispiel auf einem Tablet und Smartphone teilweise nicht möglich.

Das Veranstalten von Online-Events mit mehreren Kameras und Mikrofonen ist nur mit mehreren PCs/Macs sinnvoll möglich.

Insgesamt fordern Videokonferenzen oder Livestreamings einige Leistung vom Computer ab. Du solltest mindestens einen Core i5 Prozessor oder höher wählen, wenn Du öfters Videokonferenzen oder Livestreams produzieren möchtest. Hilfreich sind auch leistungsstarke Grafikkarten, eine schnelle SSD und mindestens 8GB RAM.

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Audio

Auch wenn es sich unerwartet anhört: Der TON ist das wichtigste Medium einer Videokonferenz. Die meisten Informationen werden durch die Sprache übertragen. Das Bild ist dann sehr hilfreich, wenn Grafiken oder ähnliches gezeigt werden. Selbst diese lassen sich aber auch sprachlich beschreiben. Grundsätzlich sind bei längeren Sitzungen Mimik und Gestik wichtig, um das Gesagte besser zu verstehen. Dies ist ein Vorteil von Videokonferenzen gegenüber einer Telefonkonferenz. Aber zunächst gilt die ganze Aufmerksamkeit in einer Videokonferenz dem Ton!

Eine einfache Verbesserung bringt die Nutzung eines ganz normalen Headsets/Kopfhöhrer-Mikrofon-Kombination, wie sie den meisten Smartphones beiliegt. Damit ist das Mikrofon deutlich näher am Mund und es gibt keine Störungen/Rückkopplungen, da der Lautsprecher des Computers aus ist. Rückkopplungen entstehen, wenn das eigene Mikrofon die Ausgabe des Lautsprechers wieder aufnimmt. So entsteht quasi eine „Tonendlosschleife“, die zu Störungen führt oder zumindest als Echo hörbar ist.

Bild: Stefan Will

Eine wichtige Grundregel ist das Mikrofon „stumm“ zu schalten, wenn man nicht spricht.

Bild: Stefan Will


Der nächste Schritt der Verbesserung des Tons ist ein USB-Mikrofon anzuschließen. In der Videokonferenzsoftware wird dann die Tonausgabe auf das Headset und die Tonaufnahme auf das USB-Mikrofon eingestellt.
Es gibt viele Hersteller von USB-Mikrofonen. Die VHS des Landkreises Fulda hat sehr gute Erfahrungen mit dem Rode NT-USB mini gemacht. Du kannst vor diesem Mikrofon mit 2 bis 3 Personen sitzen und alle werden noch gut verstanden. Es ist ebenfalls möglich dieses Mikrofon an einem Mikrofonständer zu befestigen und entkoppelt vom Tisch, leicht von oben, auf die Sprechenden einzustellen.
Wenn Du mit mehreren Personen vor diesem Mikrofon sprechen möchtest, musst Du allerdings zuvor ein Test bzgl. der Rückkopplung machen, da es in diesem Setting aufwendig ist, dass alle Sprechenden einen Kopfhöher tragen. Viele aktuelle Videokonferenzlösungen erkennen Rückkopplungen ganz gut, aber ein Test ist notwendig.

Insbesondere bei Online-Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder Vorträgen kommen auch Funkmikrofonlösungen zum Einsatz. In vielfachem Einsatz bei der Volkshochschule des Landkreises Fulda hat sich die Funkstrecke Rode wireless go bewährt. Der Sender und Empfänger lassen sich einfach verbinden, die Reichweite ist für diesen Einsatz o.k. und eine Anzeige gibt Auskunft über die wichtigsten Parameter.
Im Sender ist bereits ein Mikrofon integriert. Für bessere Tonqualität und eleganteres Aussehen ist das passende Lavalier-Mikrofon Rode go zu empfehlen. Ein spannendes Zubehör ist das „Interview go“. Damit wird der Sender zum Handmikrofon.


Profitipp: Wenn Du eine Mikrofonanlage mit Mischpult besitzt, dann kannst Du mittels eines USB-Audiointerfaces den abgemischten Ton direkt als Quelle in den Computer einspeisen. Dies ist bei Livestreaming von Events, Vorträgen oder Veranstaltungen nötig. Hierbei ist besonders darauf zu achten, dass Du den Ton und das Videobild an einer Stelle vor dem Upstream wieder synchronisieren kannst, denn die Signalverarbeitung des Tons erfolgt in der Regel schneller und passt dann nicht mehr zu den Lippenbewegungen des Sprechenden. Passende Geräte hierfür stellen wir im Bereich der Videomischer vor.

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Video

Häufig wird bei Videokonferenzen die eingebaute Webcam eines Notebooks benutzt. In diesem Fall ist darauf zu achten, dass das Notebook höher gestellt wird, damit die unschöne Perspektive „von unten in die Nase“ vermieden wird! Dafür reichen gestapelte Bücher.
Zumeist ist die Perspektive einer Webcam weinwinklig und es wird ebenfalls der Raum und Hintergrund aufgenommen. Deshalb ist die Platzierung des Notebooks wichtig. Mehr dazu auch noch im Kapitel „Raum und Hintergrund“.

Bild: Stefan Will

Eine erste Qualitätssteigerung bringen in der Regel USB-Webcams. Du musst darauf achten, dass diese eine Auflösung von 1080 (FullHD) oder besser 4k liefern. Viele Notebookkameras haben nur eine schlechtere Auflösung von 720 (HD). Zwar regelt die Videokonferenzsoftware abhängig von der Verbindungsqualität oftmals die Bildqualität/Auflösung nach unten, aber der Ausbau der Netzqualität schreitet voran und eine höhere Auflösung lässt bei einigen Kameraherstellern eine Wahl des Bildausschnitts zu.
Vorteilhaft ist auch ein Gewinde zum Anbringen der Webcam auf einem Fotostativ. Damit kann man die Höhe/Perspektive der Aufnahme der Webcam bestimmen und wenn man mit mehreren Personen im Raum ist auch den Abstand so wählen, dass alle Teilnehmenden auf dem Bild sind.

Die VHS des Landkreises Fulda hat gute Erfahrungen mit den Geräten von Logitech gemacht. Bei den besseren Modellen gibt es die Möglichkeit den Ausschnitt, die Belichtung, die Schärfe und den Weißabgleich per Software einzustellen. Ebenfalls sind in den meisten Geräten Mikrofone verbaut, die einen besseren Ton ermöglichen.

Möchtest Du die Bildqualität weiter verbessern oder planst Du den Livestream eines Events, Vortrags oder einer Podiumsdiskussion, dann muss man Kameras mit größerem Aufnahmesensor und manueller Einstellmöglichkeit verwenden. Mit USB-Webcams ist dies nicht qualitativ sinnvoll zu realisieren.

Die einfachste Art eine spiegellose Systemkamera, DSLR oder Kompaktkamera an den Computer anzuschließen ist der direkte Anschluss per USB. Hierfür ist eine „Treiber-Software“ des Kameraherstellers notwendig, die es leider nur für ausgewählte Modelle gibt.

Canon
Fuji
Nikon
Olympus
Panasonic

In der entsprechenden Videokonferenzsoftware wird die Treibersoftware als Kamera ausgewählt.

Bild: Stefan Will

Um jede „gute“ Videoquelle anzuschließen kann man zusätzliche Hardware wie den Elgato-Cam-Link nutzen. Alle Kameras die einen sogenannten „Clean-HDMI-OUT“ haben, können damit als Bildquelle zum Streamen genutzt werden. Clean-HDMI-OUT meint, dass bei der Videoausgabe über den HDMI-Anschluss der Kamera die Displayeinblendungen ausgeschaltet werden können und nur das reine Bild ausgegeben wird. Die Kamera wird dann per passendem HDMI-Kabel (Achtung: an den Kameras gibt es unterschiedliche HDMI-Anschlüsse) an den Elgato-Cam-Link angeschlossen. Dieser wird dann in einen freien USB-Anschluss des Computers gesteckt (Achtung: technische Mindestanforderungen des Computers beachten). In der entsprechenden Videokonferenzsoftware wird der Elgato-Cam-Link als Kamera ausgewählt.

Als Beispiel für eine Kamera mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis zum Streamen kann die VHS des Landkreises Fulda die Panasonic G81 mit dem Objektiv 12-60mm empfehlen.

Werden mehrere Kameras und Mikrofone benötigt, dann bedarf es eines Videomischpults. Insgesamt wird eine solche Produktion aufwändiger und braucht ein Team mit einigem Wissen. Als zentrale Hardware für eine solche Produktion hat sich die Produktlinie ATEM MINI von Blackmagicdesign gezeigt.

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Licht

Du musst dringend darauf achten, dass Licht immer nur von vorne kommt. Ganz schlecht sind Fenster im Hintergrund. Du kannst für den Anfang jegliche Lichtquelle nutzen, um dich besser zu beleuchten.

Eine kostengünstige Weise viel Licht zu haben, sind Baustrahler. Sie produzieren aber leider viel Wärme und haben ein sehr warmes Licht (gelb).

Bild: Stefan Will

Wenn Du nur alleine vor der Kamera sitzt und häufig Videokonferenzen machst, dann lohnt sich die Anschaffung eines günstigen LED-Panels zur Aufhellung Deines Gesichtes.

Achte darauf, dass Du am LED Panel eine Farbtemperatur von 3000 – 5600 Kelvin einstellen kannst. 5600 Kelvin passen gut zu Tageslicht (z.B.: Du sitzt mit deinem Gesicht vor einem Fenster). Je niedriger die Kelvinzahl ist, desto wärmer wird das Licht. Niedrige Kelvinzahlen passen zu Baustrahlern oder Glühlampen.
LED-Panels gibt es mit Akku und Netzteil. Für unsere Anwendung ist ein Netzteil sinnvoll, damit auch längere Sitzungen (z.B. Vorstandssitzung, Mitgliederversammlungen etc.) komplett ausgeleuchtet werden können.
Ebenfalls wichtig ist die Helligkeitsregelung des LED-Panels. Volle Leistung kann bei geringem Abstand zu einer Überbelichtung von Webcams führen, da hier in der Regel keine Belichtungsparameter einstellbar sind.

Profitipp: Für Großveranstaltungen und Podien braucht man viel Licht. Solche Lichtquellen sind in der Regel sehr teuer. Es empfiehlt sich lokal zu schauen, ob es einen offenen Kanal gibt, mit dem man kooperieren könnte und sich das Equipment leihen kann. Kommerzielle Firmen verleihen solche Geräte ebenfalls.
Je nach eingesetzter Kamera braucht es unterschiedlich „viel“ Licht. Webcams brauchen sehr viel Licht, um ein gutes Bild zu produzieren. Verwendet man spiegellose Systemkameras mit größeren Sensoren, kann man meist mit dem vorhandenen Licht im Raum auskommen. Mehr dazu im Bereich Video.

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Raum und Hintergrund

Achte darauf, dass der Raum ruhig und geschlossen ist. Es ist schwierig, wenn mehrere Personen in einem Raum sitzen, da es dann zu Hintergrundgeräuschen und Störungen kommt. Bringe ein Schild an der Tür an, dass Du in einer Videokonferenz bist und nicht gestört werden darfst.

Wenn mehrere Personen in einem Raum an der selben Videokonferenz mit jeweils eigenen Computern teilnehmen, dann kann immer nur eine Personen das Mikrofon aktivieren und sprechen. Ansonsten entstehen mit großer Wahrscheinlichkeit Rückkopplungen. Alle anderen Teilnehmenden müssen ihr Mikrofon stumm schalten!

Prüfe Dein Kameranbild, um zu sehen, was im Hintergrund noch aufgenommen wird. Werde private Bilder/Poster, noch dienstliche Informationen sollten im Hintergrund zu erkennen sein.

Niemals darf ein Fenster im Hintergrund sein oder der Raum einen Hall haben.

Der Raum muss eine gute Internetanbindung haben. Es ist immer eine Kabelverbindung (Ethernet) zum Netzwerk/Internet zu bevorzugen. Wenn es nur eine WLAN-Verbindung gibt, muss diese vorher getestet werden. Folgende Parameter sind zu beachten:
1. Die Entfernung zum Router/Accesspoint sollte so gering wie möglich sein (z.B.: Sitzt der Router im Keller, mindert jede Betondecke oder Wand die Sendeleistung deutlich! Die Empfangsqualität nimmt mit der Entfernung im Quadrat ab!)
2. Nutzen andere Personen ebenfalls zur gleichen Zeit das WLAN? Besonders schlecht ist es, wenn parallel auf Streamingdiensten ein Film und Fernsehen geschaut oder aufwändige Onlinespiele gespielt werden.
3. Nutzt Du einen alten oder sehr günstigen Router, der nur über alte Sendetechnik verfügt? Bei häufigem Nutzen einer Videokonferenz sollte hier eine Erneuerung des Routers in Betracht gezogen werden. Mit zusätzlichen Accesspoints im Haus kann das WLAN ebenfalls verbessert werden.

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Software

Grundsätzlich unterscheiden sich die Beispiele unserer Aufzählung für Videokonferenzenlösungen in OpenSource-Software und kommerzieller Software.
In unserer Auswahl sind Big Blue Button und Jitsi OpenSource und können selbst gehostet werden. Damit ist der Datenschutz und das Einhalten der DSGVO einfacher möglich. Unserer Erfahrung nach sind Big Blue Button und Jitsi mit vielen Teilnehmenden nicht so stabil und bieten auch nicht
die beste Bild- und Tonqualität (sehr abhängig vom gewählten Server).

Die kommerziellen Produkte WebEx und Zoom gehören zu den meist genutzten Videokonferenzlösungen. Beide Angebote stammen von US-amerikanischen Firmen und haben somit Probleme mit der Einhaltung der DSGVO (ändert sich aufgrund von Softwareupdates und Gerichtsurteilen immer wieder). Sie bieten auch mit vielen Teilnehmenden sehr gute Performance, ein ausgefeiltes Teilnehmermanagement und umfangreiche Online-Werkzeuge.

Eine Entscheidung zur Auswahl muss anhand des notwendigen Datenschutzniveaus, des vorhandenen Budgets, der Anzahl der Teilnehmenden und der benötigten Funktionen getroffen werden.

Hier findest Du ein paar Tipps zur Auswahl der richtigen Videokonferenzsoftware:
https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#videokonferenz
https://www.datenschutz-guru.de/zoom-ist-keine-datenschleuder/
https://scheible.it/artikelserie-videkonferenzen-mit-jitsi-meet/
https://www.baden-wuerttemberg.datenschutz.de/datenschutzfreundliche-technische-moeglichkeiten-der-kommunikation/

Grundsätzliche Gedanken zum Thema „Ich habe nichts zu verbergen.“
https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#verbergen

Big Blue Button
Tutorial: https://youtu.be/KEuIQJr_C0o

Jitsi
Tutorial: https://youtu.be/rA2Q1UF_9H8

WebEx
Tutorial: https://youtu.be/qNbwlnf1kLk

Zoom
Tutorial: https://youtu.be/9sQIzoaKuYo

Es gibt viele Videotutorials im Internet. Die hier verlinkten Tutorials sind lediglich Beispiele.

Neben der eigentlichen Software für die Videokonferenz gibt es hilfreiche Softwarewerkzeuge.
Für Umfragen eignet sich Mentimeter sehr gut. Zum gemeinsamen Sammeln von Inhalten ist Padlet eine Empfehlung.

Mentimeter
Tutorial: https://www.youtube.com/watch?v=INg7YGaPuoY

Padlet
Tutorial: https://www.youtube.com/watch?v=40YsvZhCIpo

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Allgemeine Hinweise zu Videokonferenzen (Checkliste)

  1. Allgemeine Hinweise
    1. Achte auf Deinen Hintergrund. Was sehen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Deinem Hintergrund?
    2. Soweit vorhanden, nutze bitte das Headset Deines Handys. Es verbessert die Tonqualität deutlich und dient zur Vermeidung von Rückkopplungen.
    3. Hänge einen Hinweis „Videokonferenz, bitte nicht stören“ an Deine Türe und kommuniziere im Haushalt, dass Du nun nicht zu stören bist.
    4. Wenn Du während der Videokonferenz nicht sprichst, schalte Dein Mikrofon auf stumm!
    5. Bei schlechter Verbindungsqualität pausiere Dein Videobild.
    6. Melde Dich, wenn nicht durch die App festgelegt, mit Deinem vollen Namen an, damit alle Konferenzteilnehmer und Konferenzteilnehmerinnen sehen können, wer an der Konferenz teilnimmt.
    7. Trete ca. 10 Minuten vorher in den Videokonferenzraum ein, um eventuelle technische Probleme noch lösen zu können.
    8. Wenn Du parallel zur Videokonferenz in der Software einen Chat-Kanal benutzt, solltest Du Dich nur so äußern, dass eine versehentliche Veröffentlichung des Chats keinen Schaden für Dich oder Deine Organisation anrichtet. Chats können vom Veranstalter gespeichert und ausgewertet werden.
    9. Halte Deine Videokonferenzsoftware (oder den Browser, mit dem Du an der Videokonferenz teilnimmst) aktuell.
    10. Achte darauf, dass kein Fenster oder helles Licht im Hintergrund ist.

  2. Hinweise für die Durchführung einer eigenen Videokonferenz
    1. Plane keine Konferenzen über 60 Minuten, es sei denn die Situation erfordert es zwingend (z.B.: Vorstandssitzung mit komplizierter Thematik, die sich nicht verkürzen lässt).
      Events und Workshops können länger dauern, müssen dann aber sinnvoll rhythmisierte werden. Ansonsten verlassen zu viel Teilnehmende die Veranstaltung vor dem Ende!
    2. Beim Betreten einer Videokonferenz durch die Teilnehmenden sollte das Mikrofon automatisch stumm geschaltet sein. Diese Einstellung kann in der Videokonferenzsoftware vorgenommen werden.
    3. Vergib ein Passwort zum Betreten des Meeting-Raums.
    4. Gib die Zugangsdaten zu dem Meeting nur an die geplanten Teilnehmenden.
    5. Beobachte als Host/Gastgeber des Meetings die Teilnehmenden. Reagiere sofort, wenn ein nicht eingeladene/-r Teilnehmer/-in erscheint.
    6. Für die Aufzeichnung einer Videokonferenz ist die Zustimmung aller Teilnehmenden erforderlich.
    7. Kläre vor der Einladung zu einem Meeting, ob die zu erwartenden Inhalt der Konferenz, für das Medium geeignet sind. Insbesondere bei Gesprächsthemen, die persönliche, private oder gesundheitliche Daten zum Inhalt haben, musst Du klären, ob das zulässig ist. Frage in Zweifelsfällen einen Datenschutzbeauftragten.

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VHS Landkreis Fulda 2020 — CC-BY-NC-SA