Immer häufiger hören wir von Angriffen auf Computernetzwerke von Firmen, Behörden oder Krankenhäusern. Mit „Ransomware“, einer Schadsoftware, die Daten verschlüsselt und somit unbrauchbar macht, werden Lösegelder erpresst. Der wirtschaftliche Schaden, der aus diesen Angriffen resultiert, ist enorm.

Doch Cyber-Kriminalität hat viele Facetten. So sind beispielsweise die Begriffe „Love-Scamming“ oder „Bezness“ weniger bekannt, betreffen aber einzelne Personen umso gravierender.

Der Betrugsmasche „Love-Scamming“ (Betrug mit vorgetäuschter Liebe, eine Art moderner Heiratsschwindel) sind bereits seit Jahren viele Menschen zum Opfer gefallen. Nach anfänglichen Liebesbekundungen und Beziehungsversprechungen wird die vermeintlich harmonische Situation ausgenutzt, um Geld zu verlangen. Eine erfundene Notlage bewegt viele Love-Scamming-Opfer, dem Partner finanziell zu helfen und sich dabei nicht selten selbst hoch zu verschulden. Aus Scham kommen derartige Delikte selten zur Anzeige.

Opfer von „Bezness“ (abgeleitet von engl. business, Vortäuschen einer Liebesbeziehung, hier mit Aussicht auf Heirat, finanzielle Vorteile oder dauerhaften Aufenthaltsstatus) haben sich bereits intensiv mit einer gemeinsamen Zukunft auseinander gesetzt, sind emotional verletzlich und lassen sich in Anbetracht einer bevorstehenden festen Beziehung auf die falschen Verprechen ein. Erst nach einer Heirat wird deutlich, dass alleiniges Interesse an Geld oder einem europäischen Pass bestand.

Wie man sich vor entsprechenden Attacken schützt, was man bei der Kontaktaufnahme und-pflege mit potentiellen Lebenspartnern in sozialen Netzwerken beachten muss und wie man sich und andere schützen kann, erfahren Sie auf dem Internetportal für Polizeiliche Prävention https://www.polizei-beratung.de
Hier finden auch Opfer von Love-Scamming Hinweise, wie sie mit dem Problem umgehen und an welche Stellen sie sich wenden können.

Weitere Hinweise zu Cyber-Kriminalität und wie man sich schützen kann, erhalten Sie auf der Internetseite
www.klicksafe.de